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Gaming Tastatur Test 2016 – Die besten Tastaturen im Überblick

Hier findest du die besten Gaming-Tastaturen aus unserem Test 2016. Alle Tastaturen haben wir dabei selbst unter die Lupe genommen und bewertet. Oben über das Menü kannst du dich durch die verschiedenen Hersteller klicken und zwischen den unterschiedlichen Features wählen. Über das die folgenden Auswahlboxen kannst du dir nur die Tastaturen anzeigen lassen, die dich interessieren.

Gaming Tastatur Test 2016

Die Tastatur gilt als das wichtigste Eingabegerät eines Computers. Sie gab es bereits lange Zeit vor der Maus und ohne sie könnte so gut wie keine Maschine bedient werden. Für jeden Einsatzzweck oder Maschine gibt es ganz individuelle Arten von Tastaturen mit teilweise komplett verschiedenen Größen, Layouts und Optiken. Speziell bei Computern ist das grundsätzliche Layout über die Jahrzehnte gleich geblieben, doch haben sich auch hier Variationen gebildet. Mit dem stetigen Zugewinn an Rechenleistung, aber vor allem immer besseren Grafikprozessoren, ist der Anteil an Computerspielern von Jahr zu Jahr gestiegen. Es haben sich ganze Ligen für Computerspiele gebildet und die Profis der Gaming-Szene suchten stets nach immer besseren Eingabegeräten.

So blieb es nicht aus, dass einige Tastatur-Hersteller wie Logitech anfingen speziell für das Computer-Gaming angepasste Tastaturen herzustellen. Ein regelrechter Boom bei Gaming-Tastaturen ist aber erst in den letzten Jahren festzustellen. Mit der höheren Nachfrage nach immer besseren Tastaturen entstanden auch ganz neue Firmen wie Razer oder Roccat, die Equipment speziell für Gamer anfertigen. Doch die Entwicklung geht unaufhörlich weiter und auch mechanische Tastaturen bekommen einen immer höheren Stellenwert. Mittlerweile werden Gaming-Tastaturen aber nicht mehr nur zum Zocken genutzt – auch in Büros finden sie aufgrund ihrer hohen Qualität immer häufiger ihren Einsatz.

Welche Arten von Gaming-Tastaturen gibt es?

Grundsätzlich lassen sich die Tastaturen in drei verschiedene Gruppen einteilen:

Diese drei Arten unterscheiden sich dabei in vielerlei Punkten und sind jeweils für eine andere Gruppe von Gamern empfehlenswert.

Gaming-Tastatur vs. Normale Tastatur

Für die meisten Computer-Nutzer ist eine Tastatur einfach ein gewöhnliches Eingabegerät. Für professionelle Spieler ist es ein Präzisionswerkzeug, bei dem jeder Tastenanschlag punktgenau sitzen muss. Wie bei jedem Hobby oder gar Sportart, welche mit Ehrgeiz verfolgt werden, gibt es für jeden auch sein passendes Equipment. Aber nicht nur Spieler bevorzugen spezielle Gamer-Tastaturen: Menschen, die tagtäglich mehrere tausend Wörter schreiben, greifen mittlerweile auf Gaming-Tastaturen zurück. Warum? Der Vorteil der meisten Gaming-Tastaturen liegt in der Verarbeitung. Es werden wesentlich empfindlichere Schalter verarbeitet, die eine präzise Eingabe ermöglichen. Die Tasten sind meist leichtgängiger und reagieren empfindlicher als Standard-Tastaturen. Für ungeübte Schreiber dürfte der Unterschied heutzutage wohl kaum spürbar sein, doch bei längerer Benutzung ist die Fehlerquote beim Tippen mit Gaming-Tastaturen in der Regel viel geringer – so ist auch nach ergonomischen Aspekten das Arbeiten mit hochwertigen Tastaturen deutlich angenehmer.

Mechanische Tastatur:

  • Besseres Tippgefühl
  • Besserer Druckpunkt und besseres Tastenfeedback
  • Sehr langlebig
  • Insgesamt eine bessere Qualität bei der Verarbeitung
  • Verschiedene Schalter für verschiedene Ansprüche einbaubar (Ausführlicher Artikel)
  • Teuer in der Anschaffung

Rubberdome Tastatur:

  • Etwas schwammigerer und nicht so direkter Druckpunkt
  • Weniger hochwertig und dadurch geringere Lebensdauer
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Reaktionszeit mitunter etwas höher durch anderes Tippen

Neben der Funktionsweise unterscheiden sich beide Tastatur-Arten aber auch vor allem im Anschaffungspreis. Aufgrund der höheren Wertigkeit bei mechanischen Tastaturen liegt dieser deutlich höher, als bei Tastaturen mit Rubberdome. Während eine Rubberdome-Tastatur ab rund 30 Euro erhältlich ist, müssen für eine gute mechanische Tastatur mindestens 100 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Rubberdome Gaming Tastaturen: Gute Tastaturen für Gelegenheits-Gamer

Aufgrund der geringen Produktionskosten sind Rubberdome-Tastaturen gegenüber mechanischen Keyboards deutlich günstiger. Denn hier kommt kein mechanischer Schalter, sondern eine kleine Kuppe aus Silikon zum Einsatz, welche als Federung dient. Der Produktionsaufwand ist hier deutlich geringer, was sich vor allem im Preis niederschlägt. Dabei müssen Gamer aber nicht auf Qualität verzichten.

Spieler haben hier grundsätzlich eine sehr große Auswahl, da insgesamt mehr Rubberdome Tastaturen auf dem Markt erhältlich sind, als mechanische Tastaturen. Der größte Unterschied liegt hier sowohl in der Lautstärke des Anschlags sowie im Druckpunkt. Rubberdome Tastaturen sind grundsätzlich deutlich leiser, zudem besitzen einen weicheren und etwas ungenaueren Druckpunkt. Für einen Casual-Gamer also völlig ausreichend. Wer jedoch häufiger spielt und vor allem ein schnelles Reaktionsvermögen sowie präzise Tasteneingaben benötigt, der sollte zu einer mechanischen Tastatur greifen.

Mechanische Tastaturen: Beste Präzision mit mechanischen Schaltern

Die Oberklasse der Tastaturen sind solche mit mechanischen Schaltern. Die Besonderheit dabei ist, dass bei diesen jede Taste einen eigenen mechanischen Schalter besitzt, welcher ab einem bestimmten Druckpunkt präzise auslöst. Bei mechanischen Tastaturen werden häufig die Schalter der Firma Cherry genutzt, die als eine der besten der Branche gelten. Hier gibt es zum Beispiel vier gängige Varianten: Cherry MX Brown, Cherry MX Red sowie Cherry MX Black und Cherry MX Blue – letztere gelten als die Königsklasse für Vielschreiber. Die Schalter unterscheiden sich in ihrer jeweiligen Bauart durch ihren Druckpunkt, ab welcher die Taste ausgelöst wird – dem haptischen und akustischen Feedback. Hier kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Umgebung an, in der die Tastatur genutzt wird. Die „Blue“ beispielsweise haben ein recht lautes, akustisches Feedback beim Klicken. Die Fehlerquote beim Tippen soll dadurch enorm reduziert werden, in einer Redaktion jedoch wäre das Tippen mit diesen Schaltern für andere Mitarbeiter störend.

Mechanische Tasten sind aber im Gegensatz zu den Standard-Rubberdome-„Schaltern“ extrem präzise und werden daher heutzutage von Gamern sehr bevorzugt. Preislich liegen mechanische Tastaturen meist weit über den nicht-mechanischen, doch zahlt sich der Aufpreis langfristig aus, da sich die höhere Qualität auch durch eine längere Haltbarkeit bemerkbar macht. Bekannte Beispiele für mechanische Gaming-Tastaturen sind die Logitech G710 und G910, die Roccat Ryos Serie oder Razer BlackWidow Serie.

Lohnt sich der Kauf einer mechanischen Gaming Tastatur?

Rein vom Tippgefühl lohnt sich der Kauf einer mechanischen Tastatur absolut. Jedoch ist dies oftmals eine Kostenfrage, da gute Tastaturen nicht unter 100 Euro erhältlich sind, Rubberdome Tastaturen jedoch schon ab ca. 30 Euro erstanden werden können. Wer häufig spielt, sollte sich mechanische Tastaturen aber auf jeden Fall einmal angucken, da diese das Spielgefühl entscheidend beeinflussen können.

Wireless oder Kabel – Vor- und Nachteile der Anschlüsse einer Gaming Tastatur

Die allermeisten Gaming-Tastaturen sind kabelgebunden. Das liegt hauptsächlich an der sehr geringen Latenz und dem relativ hohen Energiehunger – je nach Ausführung. Der Anschluss der Tastatur über Funk oder Bluetooth hat den Vorteil, dass man nicht fest an einen Ort gebunden ist. Die Nachteile von Wireless überwiegen jedoch sehr. Zum einen müssen kabellose Geräte regelmäßig aufgeladen oder Batterien ausgetauscht werden. Des Weiteren müssen auf zusätzliche Anschlüsse wie USB und Audio verzichtet werden. Ein weiterer Nachteil, der vor allem in der Anfangszeit von Funktastaturen ärgerlich war, sind Störungen durch andere Funkgeräte, wenn diese den gleichen oder ähnlichen Funkkanal genutzt haben. Auch heutzutage kann das noch bei günstigeren Geräten der Fall sein. Auch eine Tasten-Beleuchtung benötigt in der Regel zu viel Strom, um kabellos betrieben zu werden. Die Verbindung über ein Kabel ermöglicht es dem Hersteller viel mehr Funktionen in eine Tastatur zu integrieren und die Daten fast ohne Verzögerung an den Computer zu übertragen.

Zusatzanschlüsse an Gaming-Tastaturen – Schnell verbunden

Wie schon erwähnt gibt es vor allem bei Gaming-Tastaturen Zusatzfunktionen in Form von zusätzlichen Anschlüssen. So sind Kopfhörer- und Mikrofon-Anschlüsse häufig anzutreffen. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, die Tastatur als Verlängerung für sein Headset zu nutzen, was wiederum dem Kabelgewirr hinter dem Schreibtisch entgegenwirkt. Weiterhin finden sich häufig zusätzliche USB-Anschlüsse an Gaming-Tastaturen. USB-Sticks, externe Festplatten oder Game-Controller lassen sich hier schnell und einfach verbinden – ganz ohne Verrenkungen hinter dem Computer und der Suche nach einem freien Steckplatz. Seltener haben Tastaturen wie die Logitech G910 eine Dockingstation für Smartphones oder Tablets, wodurch sich das mobile Gerät zum Zusatzbildschirm für Systeminformationen oder In-Game-Statistiken verwandelt.

Zusatzfunktionen von Gaming-Tastaturen – Von Makrotasten bis Farb-Displays

Neben Steckplatz-Erweiterungen haben Gaming-Tastaturen zumeist jede Menge andere Zusatzfunktionen zu bieten. Neben den gängigen Multimedia-Tasten für E-Mails, schnellem Browseraufruf und Audio-Kontrolle zur Steuerung von Musik und Lautstärke finden sich auf Gaming-Tastaturen häufig frei programmierbare Zusatztasten, auch Makrotasten genannt. Auf diesen können spezielle Tastenkombinationen oder Tastenabfolgen inklusive beliebige Verzögerungen eingestellt werden. Dadurch haben Spieler die Möglichkeit eine ganze Abfolge von Fähigkeiten mit nur einem Tastendruck auszulösen. Im Büroalltag lassen sich über Makros häufig verwendete Funktionen mit nur einem Klick aufrufen, die sonst nur durch das Navigieren durch Menüs oder Tastenkombinationen aufgerufen werden können.

Neben den häufiger anzutreffenden Makrotasten gibt es bei Gaming-Tastaturen in der Regel auch eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten, die meist in unterschiedlichen Helligkeitsstufen eingestellt werden können. Die etwas teureren Modelle haben eine einzelne Diode pro Taste. So ist es wie etwa bei der Roccat Ryos MK Pro möglich, nur die Tasten zu beleuchten, die in einem Spiel benötigt werden. Bei manchen Modellen wie der Logitech G910 ist sogar eine freie Farbwahl aus einem Pool von 16,8 Millionen Farben möglich – für jede einzelne Taste.

Ein weiteres nützliches Feature von Gaming-Tastaturen ist ein Zusatz-Display an der Tastatur selbst. Bekannt geworden ist dies durch die legendäre Logitech G15, die jedoch in ihrer ersten Version nicht lange auf dem Markt erhältlich, die Nachfrage aber riesig war. Zwar hatte diese Tastatur nur ein schwarz-weiß LCD-Display, doch war es unter Gamern das Feature schlechthin. Egal ob Systemauslastung, Spiel-Informationen, Scores, Musik-Steuerung, Teamspeak-Overlay oder Makro-Management – über ein Zusatzdisplay hat der Spieler die volle Kontrolle, ohne dabei das Spiel verlassen zu müssen. Seither haben sich die Displays noch weiter verbessert. Mit der Logitech G19 wurde ein größeres Farbdisplay eingeführt. Die Logitech G910 jedoch nutzt das Smartphone oder Tablet als Zusatz-Bildschirm anstelle eines fest verbauten Displays. Bei der Razer Deathstalker Ultimate wird ein Touch-Display anstelle des Nummern-Pads verwendet und hat zusätzlich noch 10 Bildschirm-Tasten.

Anti-Ghosting bei Gaming-Tastaturen

Eine weitere Besonderheit vieler Gaming-Tastaturen ist das sogenannte Anti-Ghosting. Beim Ghosting handelt es sich um Tastenkombinationen, die entweder von der Tastatur nicht erkannt werden oder auf dem Computer für Fehlinterpretationen sorgen. Ein Beispiel für Ghosting: Geradeaus laufen (W), sprinten (Shift-Taste) und springen (Leertaste) können unter Umständen nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Dieses Phänomen lässt sich auch bei verschiedenen anderen Tastenkombinationen auf vielen Tastaturen beobachten. Schnell ist man durch solche Fehler in Spielen genervt und möchte seine Tastatur am liebsten verfluchen. Bei manchen Herstellern, die sowohl Office-Tastaturen als auch Gaming-Tastaturen anbieten, geht sogar das Gerücht um, dass in den Office-Tastaturen bewusst Ghosting verwendet wird. Gaming-Tastaturen werden damit beworben Anti-Ghosting zu verwenden. Hier spricht man auch oft von Key Rollover im Zusammenhang mit einer Anzahl von Tasten, die gleichzeitig betätigt werden können, ohne dass Ghosting auftritt. Tatsächlich lassen je nach Tastatur 30 Tasten gleichzeitig betätigen, ohne dass eine Taste dabei ignoriert wird.

Zusatztastaturen – Wenn über 100 Tasten auf der Gamer Tastatur einfach nicht genug sind

Neben den Tastaturen mit gewohntem Layout gibt es noch spezielle Tastaturen, die zusätzlich angeschlossen werden können. Diese erweitern die normale Tastatur um viele weitere Tasten, die unabhängig bedient werden können. Denn es kann vorkommen, dass Spiele fast die gesamte Tastatur zur Bedienung nutzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Spiel „Arma 3“ von Bohemia Interactive. In solchen Spielen mit hohem Standard-Funktionsumfang ist es üblich, dass man keine freien Tasten für weitere Funktionen oder Programme zur Verfügung hat. Zusatztastaturen wie die Logitech G13, Razer Tartatus oder Orbweaver sind meist nur etwas größer als eine Handfläche und sind so geformt, dass man problemlos alle Tasten schnell erreichen kann, ohne die Hand dabei großartig bewegen zu müssen. Auch für diesen Zweck werden zumeist frei belegbare Macrotasten verwendet. Der Vorteil solcher Tastatur-Pads ist das Verlegen von Tastenbelegungen auf ein weiteres Gerät, um schnelleren Zugriff auf Funktionen zu haben, die sonst nur mit Tastenkombinationen realisierbar sind.

Gaming-Tastaturen ohne bzw. mit separatem Nummernblock

Einige Spiele benötigen keinen Nummernblock, entsprechend gibt es auch einige Tastaturen, welche ohne Nummernblock daher kommen. Natürlich ist dieser aber für andere Arbeiten oftmals unerlässlich, weshalb der Nummernblock oftmals separat erhältlich ist. Ein gutes Beispiel dafür ist die Tesoro Tizona. Aber auch die Strike 9 Tastatur von Mad Catz bietet ein solches Feature, wobei bei beiden Tastaturen der Nummernblock zum Lieferumfang gehört und nicht separat erworben werden muss.